Ehrungsmatinee am 26.01.2014

 

(IAH) Nachdenklich klang der Erste Vorsitzende des Turn- und Sportvereins (TSV), Steffen Barth, bei seinen einleitenden Worten zur Sportlerehrung des Jahres 2013. Viele sportliche Erfolge seien zu feiern und groß sei das Engagement der vielen Ehrenamtlichen, sagte er; doch heutzutage müsse sich der Sportverein der Konkurrenz von privaten Veranstaltern und überörtlichen Angeboten stellen.

 

„Jeder macht seinen Sport da, wo es ihm am besten gefällt“, stellte Barth fest. Die Bereitschaft, sich verlässlich einzusetzen und für eine längere Zeit mitzuarbeiten, werde seltener. Dabei biete der große TSV mit seinen rund 950 Mitgliedern sehr viele Möglichkeiten und erledige die bürokratischen Anforderungen effizient. Die einzelnen Abteilungen profitierten von diesem gemeinsamen Dach. Aber es sei noch nicht überall gelungen, sich auf Veränderungen einzustellen und genügend Nachwuchs zum aktiven Mitmachen zu gewinnen. „Macht mit!“ und „Bringt Ideen ein!“ rief Barth den Anwesenden im Vorraum der Kegelanlage zu. „Lasst uns gemeinsam das große Schiff „Verein“ sicher in die Zukunft steuern!“ forderte er auf. „Traditionsbewusst, sympathisch und vielseitig“ so heißt das Leitbild des TSV.

Man ist stolz, bereits zum zehnten Mal eine Jahres-Ehrung durchzuführen. Gemäß der Ehrenordnung wurden erste Plätze auf Kreis- und Gauebene, Aufstiege in höhere Klassen, gute Platzierungen auf Badischer und Landesebene und die erreichte Qualifikation zu Deutschen Meisterschaften gewürdigt. Diesbezüglich machten die Kegler von sich reden, wo zwei Einzelteilnehmer bei den Deutschen Meisterschaften in München teilnahmen und die Herrenmannschaft im nordbadischen Raum hervorragend spielt. Breitensport vom Kleinkind- bis ins Seniorenalter, aber auch Leistungssport für Jung und Alt bietet die Turn- und Leichtathletikabteilung. Ob in Diskuswurf, Schleuderball oder Steinstoßen, Dreikampf, Hundertmeterlauf oder Funsport, in all diesen Disziplinen gab es Preise als Anerkennung für gute Leistungen.

Außerdem konnte Wolfgang Ludwig zu zehn Goldenen und zehn Silbernen Deutschen Sportabzeichen gratulieren, die im letzten Jahr teilweise zum wiederholten Mal errungen wurden. Über alle Abteilungen des Traditionsvereins hinweg werden Jahrespreise ausgelobt, für die nicht nur der sportliche Erfolg sondern auch vorbildhaftes Verhalten und große Motivation zählen. Den Titel „Mannschaft des Jahres 2013“ erhielten die Handballdamen, die unter ihrem Trainer Willi Schneider unangefochten an der Spitze der Tabelle stehen. Die Spitzenkegler Simone Ehret und Christian Schneider wurden zur Sportlerin bzw. zum Sportler des Jahres 2013 ernannt. Und spannend wurde es, als es um den Ehrenamtspreis ging. Diesen erhält alljährlich eine Person, die sich in einer nicht gewählten Position über Jahre hinweg im Ehrenamt hervorgetan hat. Karl Ruis erhielt diese Anerkennung, und der Applaus zeigte, wie einverstanden die Anwesenden mit dieser Wahl waren.